Form der Leistungsüberprüfung


Rechtschreibarbeiten:
Form:
Kombination von Diktat und Rechtschreibübungen (dann aber mit zwei Noten abschließen)


oder


Der Bereich Lernwörter / Diktat wird separat geschrieben und bewertet. Ebenso der Bereich der Rechtschreibübung wird einzeln bearbeitet und bewertet.

Anzahl:
Mindestens 2 Rechtschreibarbeiten (also vier Noten) werden geschrieben. Zudem sollten mindestens zwei freigeschriebene Texte zur Bewertung herangezogen werden.

 

Inhalte:
Rechtschreibübungen sollten anhand von folgende Strategien/Korrekturmöglichkeiten erstellt werden:

  • Auf der Lautebene
    Schwingen: genau sprechen und hören
  • Auf der Wortebene
    Groß- und Kleinschreibung; Weiterschwingen; Wortbausteine; Ableiten
  • Auf der Satzebene
    Satzanfänge werden groß geschrieben
  • Wörterbuch benutzen & Wörter korrigieren


Lernwörter / Diktate:
Die Lernwörter oder Diktattexte ergeben sich aus dem Modellwortschatz und aus den Themen des Lehrwerks.

 

Umfang der Diktatexte:
Klasse 1: einzelne Wörter
Klasse 2: ca. 50 Wörter
Klasse 3: ca. 80 Wörter
Klasse 4: ca. 100 Wörter


Bewertung:
Ab Klasse 3 erfolgt die Benotung bei den unterschiedlichen Diktatformen anhand folgender Tabelle:

 

Sprache untersuchen:


In kleinen schriftlichen Übungen wird der Umgang mit dem Sprachgebrauch überprüft. Dies sind Grammatikübungen, Wortfelder, etc. Diese Überprüfungen können ein Teil einer Rechtschreibarbeit sein oder auch als kleine einzelne Testung geschrieben werden. In beiden Formen wird eine einzelne Note für den Bereich „Umgang mit dem Sprachgebrauch“ ermittelt. Mindestens zwei Noten sollten bei der Erstellung der Zeugnisnote herangezogen werden.

 

Der mündliche Sprachgebrauch:


Klasse 1/2:
In den Jahrgangsstufen 1 und 2 wird auf die Benotung der Leistungsbereiche verzichtet (s.o.). Dennoch sollte im Zeugnistext Erläuterungen zum mündlichen Sprachgebrauch Platz finden. Aus diesem Grund werden Beobachtungen im Rahmen von Erzählkreisen, Unterrichtsgesprächen, diversen Gesprächssituationen im Schulalltag sowie bei Partner- und Gruppenarbeiten herangezogen.

 

In Klasse 3/4:
In den Jahrgängen 3 und 4 erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Note. Aus diesem Grund werden Beobachtungen im Rahmen von

  • Erzählkreisen, Unterrichtsgesprächen
  • Präsentationen von Arbeitsergebnissen
  • Partner- und Gruppenarbeiten
  • Diversen Gesprächssituationen im Schulalltag

heran gezogen.

Diese Beobachtungen werden über das Schuljahr hinweg im folgenden Bewertungsbogen festgehalten:

Die Textformen sind in den Jahresarbeitsplänen festgelegt. Zur Bewertung der geschriebenen Schülertexte wurde sich auf ein Kriterienraster geeinigt. Diese Kriterienraster sind den Jahrgängen entsprechend aufbauend aufeinander aufgebaut. So gewährleisten wird, dass der Lernprozess der Schülerinnen und Schüler sich linear und sinnhaft aufeinander aufbaut.


Kriterienraster für Klasse 2: Bildergeschichte, Steckbrief, Einladung


In Klasse 3 und 4 schließen die Kriterienraster mit einer Benotung ab. Dieser Benotung errechnet sich aus der Menge der Punkte und den entsprechenden Notenprozenträngen (siehe vorne). Pro Halbjahr werden mindestens zwei Schülertexte mit einer Note bewertet. Die Textformen sind in den Jahresplänen entsprechend der Jahrgänge bestimmt.


Kriterienraster für Klasse 3: Bildergeschichte, Nacherzählung, Personenbeschreibung


Kriterienraster für Klasse 4: Bericht, Reizwortgeschichte, Vorgangsbeschreibung

 

Leistungsbewertung und -feststellung in der Schuleingangsphase


In der Schuleingangsphase werden die Schülerinnen und Schüler zunächst an schriftliche Überprüfungen herangeführt. Ihre aktive Mitarbeit und das konzentrierte Verfolgen des Unterrichts stehen zunächst im Vordergrund. So werden im ersten Schuljahr zunächst nur sehr kurze schriftliche Überprüfungen geschrieben. Die Lehrkraft schreibt ein persönliches Feedback. Im zweiten Jahr der Schuleingangsphase werden die schriftlichen Überprüfungen ausgedehnt. Im zweiten Halbjahr sollten die schriftlichen Überprüfungen auch dem inhaltlichen Aufbau der Mathematikklassenarbeiten (siehe unten) entsprechen. Diese Arbeiten werden allerdings nicht mit reiner Note, sondern mit folgenden Feedback seitens der Lehrkraft versehen:

Der Bereich „Mündliche Mitarbeit / Sonstige Leistungen“ werden von der Lehrkraft im Unterricht beobachtet und dokumentiert. Vor allem die Umsetzung und Anwendung der prozessbezogenen Kompetenzen werden hier in der Bewertung mit einbezogen.

Leistungsbewertung und -feststellung in Klasse 3 & 4

Ab dem dritten Schuljahr werden pro Schulhalbjahr mindestens drei Klassenarbeiten geschrieben.
Diese Klassenarbeiten haben alle folgenden inhaltlichen Aufbau:

 

Der Bereich „Mündliche Mitarbeit / Sonstige Leistungen“ werden von der Lehrkraft im Unterricht beobachtet und regelmäßig dokumentiert. Der Umsetzung und Anwendung der prozessbezogenen Kompetenzen sollten dabei besonders beachtet und in der Leistungsbewertung mit einbezogen werden. Zudem werden auch der Umgang mit den Hausaufgaben, das selbständige Lösen von Aufgaben im Unterricht, das Erklären von Aufgaben- und Lösungswegen sowie der Umgang mit forschenden Aufgabenstellungen in der Notenbildung berücksichtigt.

Über den Leistungsstand in diesem Bereich erhalten die Erziehungsberechtigten auf dem Elternsprechtag eine detaillierte Auskunft.


Aus dem „Schriftlichen Bereich“ (75%) und dem „Mündlichen Bereich/Sonstige Leistungen“ (25%) dann die Zeugnisnote.

 

 

Prozessbezogene Kompetenzen
„Prozessbezogene Kompetenzen zeigen sich in der lebendigen Auseinandersetzung mit Mathematik. Auf die gleiche Weise werden sie in der tätigen Auseinandersetzung erworben. Die angestrebten Formen der Nutzung von Mathematik müssen daher auch regelmäßig genutzte Formen des Mathematiklernens sein. Von zentraler Bedeutung für eine erfolgreiche Nutzung und Aneignung von Mathematik sind vor allem die folgenden vier prozessbezogenen Kompetenzen.

 

Problemlösen/kreativ sein

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Problemstellungen. Dabei erschließen sie Zusammenhänge, stellen Vermutungen an, probieren systematisch, reflektieren und prüfen, übertragen, variieren und erfinden.


Modellieren

Die Schülerinnen und Schüler wenden Mathematik auf konkrete Aufgabenstellungen aus ihrer Erfahrungswelt an. Dabei erfassen sie Sachsituationen, übertragen sie in ein mathematisches Modell und bearbeiten sie mithilfe mathematischer Kenntnisse und Fertigkeiten. Ihre Lösung beziehen sie anschließend wieder auf die Sachsituation.


Argumentieren

Die Schülerinnen und Schüler stellen begründet Vermutungen über mathematische Zusammenhänge unterschiedlicher Komplexität an und erklären Beziehungen und Gesetzmäßigkeiten (sprachlich, handelnd, zeichnerisch).


Darstellen/Kommunizieren

Die Schülerinnen und Schüler stellen eigene Denkprozesse oder Vorgehensweisen angemessen und nachvollziehbar dar und tauschen sich darüber mit anderen aus. Dies kann sowohl verbal in mündlicher oder schriftlicher Form als auch durch den Einsatz von anderen Darstellungsformen wie Skizzen, Tabellen usw. geschehen. Sie kommunizieren im Unterricht über mathematische Gegenstände und Beziehungen in der Umgangssprache und zunehmend auch in der fachgebundenen Sprache mit fachspezifischen Begriffen.“


Quelle: https://www.google.de/search?source=hp&ei=dha6XMqELZLi6QSt_regCg&q=prozessbezogene+kompetenzen+mathematik+nrw&oq=prozessbezogene&gs_l=psy-ab.1.1.0i203l10.5077.11243..14210...1.0..0.1002.3636.8j4j1j5-1j1j1......0....1..gws-wiz.....6..35i39j0j0i67.Knb_RXpP3og (Zugriff am 19.04.19)

Diese prozessbezogenen Kompetenzen werden als Grundlage zur Gestaltung unseres Mathematikunterrichts genommen. Durch regelmäßigen und wiederkehrenden Einsatz von Unterrichtsphasen, die diese Kompetenzen bei Kindern anregen und schulen, festigt sich über die mehreren Schuljahre diese Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern. So können diese auf anderen Fächer (z.B. Sachunterricht; Phyik; Chemie etc.) übertragen werden.